You’re hard, we’re harder, always Haarcore – unter diesem Motto fand am 25. und 26. April ein besonderer Ninja-Wettkampf statt. Franky Schmidpeter und Max Görner luden zum zweiten Mal in ihre Haarcore-Scheune ein. Ich war am Samstag beim Wettkampf der Adults zu Gast. Hier mein Recap zu meinem ersten Besuch in der legendären Scheune:
Samstag, 5 Uhr früh und der Wecker klingelt. Wer steht schon freiwillig so früh auf? Tja, in dem Fall ich. Denn der Ninja-Wettkampf in der Haarcore-Scheune wartet. Eine Stunde später saß ich in meinem Auto, das mich zu meiner weiteren Mitfahrgelegenheit brachte. Mit Jochen Frank, Ole Janek und Elias Schmidt ging es dann um 6:30 Uhr los Richtung Scheune. Alle noch etwas zerknittert und müde, aber gespannt. Außerdem kann die Fahrt ja noch für einen Powernap genutzt werden. 😉
Kurz nach halb 9: Ankunft an der Haarcore-Scheune, das Wetter war traumhaft. Bereits vor dem Eingang begann das große „Hallo“. Viele Athleten waren noch draußen, genossen die Sonnenstrahlen. Drinnen lief derweil die Anmeldung auf Hochtouren. Franky, Görni und ihr Team aus starken Helfern bereiteten vor. Merch, Startlisten, Checkpoints, letzte Feinschliffe beim Setting, Anmeldung – es gab viel zu tun. Die Athleten hatten die Videos der einzelnen Stages bereits vorab bekommen. So konnte es nach einer kurzen Parcours-Begehung und der Möglichkeit, Fragen zu stellen, schnell losgehen. Der Cup bestand aus drei Stages. Stage 1 wurde einfach gewertet, Stage 2 doppelt und das Finale (Stage 3) dreifach.
Starkes Starterfeld, starkes Setting
Um zu sehen, wie unfassbar stark das Starfeld besetzt war, brauchte es keine Starterliste. Wohin man auch schaute: starke Ninjas über starke Ninjas. Vor Ort waren beispielsweise Jonas Moritz, Julian Rieger, Lukas Homann, Jens und Tim Wolf, Jona Schöne, David Eilenstein, der bereits angesprochene Ole Janek, Nicola Wulf und Lotta Kokemohr. Aus Österreich reisten Marlies Brunner, Fabian Mayr und Andy Schlegl an, aus der Schweiz Sandro Scheibler. Und hier sind lange noch nicht alle Top-Athleten (LK1) genannt, die vor Ort waren. Hinzu kamen einige starke Ninjas, die in LK2 starteten. Unter anderem waren dabei: Benedikt Zuraj, Leandro Kelz, Daniel Fink, Laurenz Gailer, Isabelle Kempinger, Laura Michels, Jacky Schmidt und mehr.
Los ging es mit der Speedstage in einer noch etwas (sehr) kühlen Scheune 😉 Bevor ich darauf genauer eingehe, noch eine Anmerkung: die Deko!!! Franky und Görni haben jeweils eine Seite einer Wand mit ihren Bildern aus der Show bestückt. Ein richter Walk down Memory Lane. Der Wettkampf hatte ein Retry-System, jeder Athlet hatte also eine begrenzte Gesamtanzahl an „Leben“ für die Stage. Diese kamen auch in der Speedstage zur Geltung. Vielleicht der frühen Stunde, vielleicht dem tricky Setting geschuldet: Einige Athleten brauchten einen zweiten oder dritten Anlauf an manchen Obstacles. Die SPEEDstage machte ihrem Namen dennoch alle Ehre. Sie war knackig gesetzt, mit Schwüngen, Trampolins und der Möglichkeit, auch den ein oder anderen Connectberger zu risikieren. Und die Athleten gaben Vollgas: fünf der 15 Frauen und 18 der 33 Männer holten sich den Buzzer. Für die Platzierung relevant waren sowohl die Zeit als auch die Anzahl an übrigen Leben. Nach Stage 1 lagen so Ole Janek (41,7 Sek), Tim Wolf (41,8 Sek) und Jonas Moritz (43,9 Sek) vorne. Insgesamt blieben sechs Männer unter 50 Sekunden. Wenn das keine Speedstage ist, weiß ich auch nicht 😉 Bei den Frauen sicherten sich Hannah Mees, Lotta Kokemohr und Rebecca Dißmann die besten Ausgangspositionen.
Haarcore Stage 2: Tricky Technik
Anschließend war Umbaupause. Übrigens um einiges vor dem Zeitplan. Ein Ninja-Wettkampf der in time ist? Ja, das gibt es tatsächlich noch. Den Großteil der Athleten zog es direkt in die Sonne. Ob im eigenen mitgebrachten Liegestuhl oder einfach auf dem Boden: Jeder versuchte, ein paar Sonnenstrahlen einzufangen. Es wurde Kraft getankt, gegessen, gequatscht oder gespielt. Einige Athleten führten sich zudem nochmal das Video zur zweiten Stage zu Gemüte. Die Tech-Stage, in der nochmal alle Teilnehmer antreten durften, hatte es nämlich in sich. Dazu später mehr. Was in der Speedstage begann, zog sich durch: die kreative Namensgebung der Obstacles. Von „Gleich geschafft“ über „Jetzt nicht durchdrehen“ über „Mentale Shelf-Blockade“ bis „Rückschwung ist uncool“ war alles dabei. Ich liebs 😉
Nach der Umbaupause und mit guter Laune ging es also weiter. Die Zuschauer und Athleten, die noch nicht dran waren, verteilten sich auf die Seiten der Scheune oder wo eben Platz war. Dann startete die Tech-Stage und schnell wurde klar, dass es sehr spannend werden würde. Knackpunkt: Balance. Der Weg von einer Pole über mehrere Balancerollen zu einem Trapez und dann auf ein „Skateboard“ war weit. Für manche unmachbar weit. Aber was erwartet man auch von einem Hindernis, das „Balance ist Schmutz“ heißt 😉 Auch der Rest der Stage, zum Beispiel die Ufo-Jagd, hatte es in sich. So kam es dann auch, dass am Ende keiner zum Hindernis „Pauls Zauberhut“ kam. Somit also auch kein Buzzer. Schade drum, denn in den Bau des Obstacles waren so einige Arbeitsstunden geflossen. Übrigens waren die Settings von Frauen und Männern in einigen Punkten leicht abgewandelt. Was der Schwierigkeit und Spannung keinen Abbruch tat, im Gegenteil. Es war Ninja-Action at its best! Auch wenn man als Zuschauer ab und zu aufpassen musste, nicht von fliegenden Athleten erschlagen zu werden 😉
Haarcore Finaleee
Nach einer weiteren Pause zum Umbauen (oder in der Sonne vor der Scheune) stand nur noch das Finale vor der Tür. Dafür konnten sich die besten fünf Frauen und die besten zehn Männer qualifizieren. Nochmal zurück zum Thema Starterfeld. Wie stark es war? Nun ja, weder Lukas Homann, noch Julian Rieger oder Elias Schmidt schafften es in Stage 3. Glaubt man kaum, ist aber die Wahrheit. Im Finale ging es also nochmal um alles.
Auch hier wieder: sehr starkes und vorallem unglaublich abwechslungsreiches Setting. Schön auch immer wieder zu sehen, wie die anderen Athleten bei den Finalisten mitfieberten und wie gut die Stimmung war. Schon beim Walk-in der Finalisten, den Franky und Görni extra inszenierten. Super cooles Obstacle und gleichzeitig ein Knackpunkt: wieder das Skateboard, das man diesmal jedoch im Fahren erwischen und dann noch einen Sprung ins Trampolin schaffen musste. Die Finalstage forderte nochmal alle Energiereserven. Letztendlich wurde die Mühe sowohl der Setter als auch der Athleten belohnt. Ole Janek konnte als Einziger (und sehr zur Freude von Franky) die Stage buzzern.
Die Kletteräffchen sind los
Anschließend wurden die verrückten Äffchen nochmal alle auf die Stage losgelassen. Es durfte noch ein paar Minuten gespielt werden, bevor es zur Siegerehrung ging. Das ließen sich die Ninjas auch nach einem langen Wettkampftag nicht zweimal sagen. Es wurde gesprungen, gehangelt, geflogen, was das Zeug hielt. Als Zuschauer sehr, sehr witzig zu beobachten (vor allem wenn dann noch ein crazy Schweizer einem das Video crasht) 😉 Danke für die Tanzeinlage, Sandro!
Bei der anschließenden Siegerehrung bedankten sich die Gastgeber zunächst bei ihrem Team für die Unterstützung. Kitschig, aber wahr: Teamwork makes the dream work. Dann wurden die Sieger und Siegerinnen aus LK2 geehrt. Glückwunsch an Isabelle Kempinger (1), Laura Michels (2) und Jacky Schmidt (3). Bei den Männern im LK2 war nur noch Benedikt Zuraj (Platz 1) anwesend. Er durfte mit Franky und Görni auf dem Podium Platz nehmen 😉 Auf Platz 2 landete Dani Fink, auf Platz 3 Laurenz Gailer. Stark, Jungs! Der Tagessieg ging jedoch an Athleten und Athletinnen aus LK1. Bei den Männern holte sich der einzige Buzzer Ole Janek den Sieg vor Jonas Moritz und Tim Wolf. Die stärkste Frau des Tages war Rebecca Dißmann vor Marlies Brunner und Hannah Mees. Glückwunsch an euch alle, ihr seid so krass! Besonders schön waren auch die Pokale mit dem Bild der Haarcore-Scheune (muss mal gesagt werden).
Persönliche Highlights
Zum Abschluss noch meine persönlichen Highlights des Tages. Erstmal wie immer die Zeit mit den Athleten. So viele tolle Menschen auf einem Fleck. Aber auch der Vibe in der Scheune war einfach besonders. Zudem muss man ganz klar die Orga von Franky und Görni hervorheben! Ihr habt das so mega gemacht. Das Setting, der Zeitplan und alles Drumherum. Respekt an euch und euer Team, so muss ein Ninja-Wettkampf sein.
Am meisten zum Lachen gebracht hat mich sicher Sandro. Endlich hab ich dich mal live erlebt und du bist einfach durch und durch ein Sonnenschein. Mit so viel Spaß und Freude (und ein bisschen Hyperaktivität) am Start und so ein warmer, lieber Mensch. Freu mich schon aufs nächste Mal! Funfact: Sandro gibts neuerdings zweimal. Elias Schmidt ist quasi sein Mini-Me 😉
Am meisten gefreut hab ich mich wohl darüber, dass Jens Wolf im Finale stand. Du hast so viel Talent und auch wenns im Finale dann nicht sein sollte, kannst du so stolz auf dich sein. Generell: Alle Athleten, die da waren und ihr Bestes gegeben haben, sollten stolz auf sich sein. Ihr seid alle der Hammer!
Alles in allem war es (und da kann ich, glaube ich, für alle sprechen) wieder ein unfassbar schönes Ninja-Wochenende! Ich glaub, einem dritten Haarcore-Cup wäre keiner abgeneigt. Ich freu mich, wenn ich wieder dabei sein darf 😉 Und ansonsten: bis bald hier auf meinem Blog!
